About

Vielleicht gleich zu Beginn eine Erklärung zu meinem Namen: nachdem ich die Haare ausschließlich zu einem Bun (österreichisch Knödel) style, trifft dieser Name mein auffälligstes Merkmal wohl am besten. Ich binde meine Haare also zu einem hohen Dutt zusammen und daraus resultiert der Name bun_themup.

Für viele oftmals unverständlich ist meine Beziehung zur Mode… Sie ist meine größte Leidenschaft und mein allerliebstes Hobby! Ich beschäftige mich beinahe jede Sekunde mit ihr und gehe sogar schon so weit, sie als meine Busenfreundin zu bezeichnen. Und auch wenn es immer schwieriger wird, in dieser wunderbaren, kreativen, bunten Branche beruflich tätig zu bleiben, so gibt es für mich keine andere Option. Und nun kommen wir auch schon zur wichtigsten Frage: Wie kam es nun zu meinem Blog?

Kennt ihr das, wenn ihr irgendwie immer nach Selbstverwirklichung sucht, diese aber in einem “normalen” Job einfach unauffindbar bleibt? Denn in einem Job, in welcher Branche auch immer, ist man ja in den meisten Fällen ein ausführendes Organ und befolgt Anweisungen oder Vorgaben der Vorgesetzten. Das ist natürlich logisch, denn schließlich arbeitet man ja für ein bestimmtes Unternehmen. Ich für mich benötige jedoch einen Raum, in dem ich mich verwirklichen und das tun kann, was mir Spaß macht und Freude bereitet. Und hier sind wir nun also gelandet: auf meinem persönlichen Fashionblog.

All das wäre wohl nie passiert, wenn ich mit zarten 18 Jahren nicht für 2 Monate in die USA gegangen wäre. Damals musste ich mich dazu zwingen, endlich erwachsen zu werden. Als kleine Schwester von zwei Brüdern muss ich gestehen, dass ich mich irgendwann auf meinem Prinzessinen-Dasein ausgeruht habe und auf dem besten Weg zu einer unselbstständigen, ängstlichen jungen Frau war. Nichts konnte ich alleine tun, immer habe ich jemanden aus meiner Familie vorgeschickt. Ich war also ein echter Hosenscheisser.

Damit musste Schluss sein, denn ich konnte ja schließlich nicht bis ins Erwachsenenalter gemeinsam mit meiner Mami auf’s Klo rennen oder meine Brüder für meinen Blödsinn verantwortlich machen. Also flog ich nach New Jersey und durfte dort zweieinhalb wunderbare Monate mit meiner amerikanischen Familie (Papas Cousine) verbringen, in denen ich wahnsinnig viel über das Leben und vor allem mich als Person lernen durfte. Während dieser Zeit besuchte ich auch mehrere Male New York – eine Stadt, in die ich mich unsterblich verliebt habe. Natürlich ist es dort laut und stressig, aber diese Stadt versprüht so ein einzigartiges Flair und wenn ich nur an sie denke, bekomme ich sofort Gänsehaut am ganzen Körper. Mir wurde klar: YESSS, DAS IST ES! Ich muss in einer großen Stadt leben und etwas mit Mode machen. Und so fügte sich dann mein Weg… ich zog in die wunderschöne Stadt Wien, absolvierte dort ein Modekolleg und die dazugehörige Meisterklasse, war immer wieder in verschiedenen Textil-Unternehmen im Verkauf tätig, machte dann noch meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre & Wirtschaftspsychologie (wer hätte sich das gedacht – ICH bestimmt nicht) und konnte einiges an Berufserfahrung in der Textilbranche sammeln. Aufgrund meiner kreativen Ader bin ich nicht der Mensch, der einen “straighten” Lebenslauf oder ein durchgetaktetes Leben besitzt. Das war ich nie und werde ich auch nie sein. Macht das Leben zwar nicht unbedingt einfacher, dafür aber spannender – so viel kann ich euch versichern.

Meine Mission: Mode verfügt über eine ganz besondere Fähigkeit. Ihr gelingt es, sich wohler und selbstbewusster zu fühlen. Ich spreche hier aus Erfahrung, denn sie hat mich ganz wesentlich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Man muss nicht jedem Menschen gefallen. Und es wird auch immer – wirklich IMMER – jemanden geben, dem man es nicht recht machen kann. ABER: es geht darum, dass man sich selbst in seiner Haut wohl fühlt und dazu kann die Mode einen enormen Beitrag leisten! Ich vergleiche das immer mit dem Thema Brautkleid und Hochzeit: nicht umsonst möchte eine Braut an diesem einmaligen Tag so schön aussehen wie noch nie zuvor. Sie möchte sich gut, wunderschön, einzigartig und besonders fühlen. Das perfekte Kleid muss her (welches in diesem Fall ganz nebenbei erwähnt auch ein bisschen was kosten darf). Mein Herzenswunsch ist es aber euch verständlich zu machen, dass man dieses Gefühl JEDEN TAG haben und abrufen kann und damit nicht auf die eigene Hochzeit warten muss! Seid mutig, probiert Neues und vertraut euch selbst, denn ihr kennt euch selbst am besten und wisst, was euch gut tut – und ich stehe euch dabei unterstützend zur Seite.

Sodala, genug des Geschwafels! Lasst uns loslegen! Oder, wie man das hier in Österreich so gerne sagt, Gehma’s o!

☆bun_themup☆